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So vielfÀltig wie das Leben: Ihre Lebensversicherung finden Sie hier!

Warten Sie nicht lĂ€nger mit der Vorsorge. Wir haben bereits das passende Angebot fĂŒr Sie, ob sicher, flexibel oder renditeorientiert.

Lebens­versicherung und Vorsorge in der Schweiz

Wer seine Familie im Falle des eigenen Todes finanziell absichern beziehungsweise fĂŒr das Alter vorsorgen möchte, fĂŒr den ist eine Lebensversicherung eine gute Wahl. Die Bandbreite an verschiedenen Produkten in der Schweiz ist jedoch gross. Daher ist es schwer, fĂŒr die jeweilige Lebenssituation die passende Versicherung auszuwĂ€hlen.

Hier erfahren Sie alles Wichtige zur Lebensversicherung und Vorsorge in der Schweiz. Wir stellen Ihnen die SĂ€ulen des eidgenössischen Vorsorgesystems vor, zeigen Ihnen die Vorteile der gĂ€ngigsten Lebensversicherungsarten und geben einen Überblick ĂŒber die bekanntesten Anbieter.

Zudem können Sie kostenlos und unverbindlich die Beratung eines Versicherungsexperten anfordern.

Die drei SĂ€ulen der Altersvorsorge in der Schweiz

Die Altersvorsorge in der Schweiz ist nach dem Drei-SĂ€ulen-Prinzip aufgebaut. Bestandteile sind

Das Modell der drei SĂ€ulen ist gar in der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV, Art. 111) festgeschrieben.

Die drei SĂ€ulen der Altersvorsorge dienen vor allem der umfassenden finanziellen Risikoabdeckung im Alter, bei InvaliditĂ€t und im Todesfall. Dem Versicherten oder seinen Hinterbliebenen soll dabei in allen FĂ€llen der gewohnte Lebensstandard garantiert werden. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht ĂŒber die drei SĂ€ulen sowie deren Funktionsweise.

Erste SĂ€ule: Die Alters- und Hinterlassenen­versicherung (AHV)

Die erste SĂ€ule, die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), bildet die Basis der Altersvorsorge in der Schweiz. Diese staatliche Vorsorge ist als Volksversicherung fĂŒr alle in der Schweiz wohnhaften BĂŒrger obligatorisch und tritt mit der Geburt in Kraft. Beitragspflichtig sind Sie ab der Vollendung des 17. Lebensjahres. Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht erwerbstĂ€tig sind, greift die Beitragspflicht ab dem 20. Lebensjahr.

2018 war die Zukunft der AHV/Altersvorsorge die meistgenannte Sorge der Schweizerinnen und Schweizer.

Quelle: srf.ch

Die AHV sichert einerseits die GrundbedĂŒrfnisse von Pensionierten, andererseits werden durch sie auch Witwen- und Waisenrenten an Hinterbliebene gezahlt. Die BetrĂ€ge der AHV-Rente berechnen sich nach der Anzahl der Beitragsjahre und Ihrem bisherigen Einkommen. Ausgezahlt werden Ihnen mindestens CHF 1'185.- pro Monat. Die AHV-Maximalrente betrĂ€gt 2019 fĂŒr Alleinstehende CHF 2'370.- und fĂŒr Ehepaare CHF 3'555.- monatlich.

Grundlage der AHV ist das sogenannte Umlageverfahren. Die Altersrenten der aktuell pensionierten BĂŒrger werden durch die AHV-BeitrĂ€ge der Bevölkerung im erwerbsfĂ€higen Alter finanziert. Da immer weniger Kinder geboren werden und gleichzeitig die Lebenserwartung der Ă€lteren Menschen steigt, steht die kĂŒnftige Finanzierung der AHV vor einem Fragezeichen. Daher empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Vorsorge – etwa ĂŒber eine Lebensversicherung.

Absicherung fĂŒr Ihre Liebsten

mit einer Lebensversicherung können Sie auch fĂŒr die schlimmsten FĂ€lle vorsorgen

Die Invalidenversicherung in SĂ€ule 1 (IV)

Die Invalidenversicherung unterstĂŒtzt Sie, wenn Sie infolge eines Unfalls oder einer Krankheit teilweise oder vollstĂ€ndig arbeitsunfĂ€hig werden. Die Pensionskasse zahlt in diesen FĂ€llen eine Invalidenrente an Sie sowie an Ihre Kinder. Diese Gelder werden auch nach dem Erreichen des Rentenalters weiterhin ausbezahlt. Die IV verfolgt das Ziel, Ihnen im Falle der InvaliditĂ€t die Wiedereingliederung zu vereinfachen und es Ihnen zu ermöglichen, den Lebensstandard zu halten.

Die ErgÀnzungsleistungen in SÀule 1 (EL)

Die ErgĂ€nzungsleistungen (EL) kommen zum Tragen, wenn die Leistungen aus der AHV und der IV nicht ausreichen, um die Lebenshaltungskosten des Versicherten zu decken. Dies ist beispielsweise bei einer schweren Erkrankung der Fall, wenn hohe Pflegekosten das Familienbudget belasten. Die BedĂŒrftigkeit und die Beitragshöhe sind individuell und werden von Fall zu Fall berechnet.

Die letzte AHV-Revision liegt 20 Jahre zurĂŒck, der letzte Versuch einer Reform scheiterte im September 2017.

Quelle: nzz.ch

Zweite SÀule: Die Pensionskasse als VorsorgesÀule der BerufstÀtigen

Seit 1985 bildet die Pensionskasse die zweite SĂ€ule der Schweizer Altersvorsorge. Sie ist im Bundesgesetz ĂŒber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvsorge (BVG) verankert. BeschĂ€ftigte sind obligatorisch in einer Pensionskasse versichert, wenn sie bereits in der ersten SĂ€ule versichert sind und ihr Jahreseinkommen mehr als CHF 21'330.- (Stand: 2019) betrĂ€gt.

Über die zweite SĂ€ule soll im Rentenalter ein angemessener Lebensstandard gewĂ€hrleistet werden. Bis zu einem Jahreseinkommen von CHF 85'000.- sichert sie zusammen mit der AHV bis zu 75 Prozent des letzten Lohns ab. Ferner bietet die zweite SĂ€ule einen gewissen Schutz bei plötzlicher InvaliditĂ€t aufgrund von Krankheit oder Unfall sowie im Todesfall.

Im letzten Jahr bezogen 1.2 Millionen Schweizer Leistungen der Pensionskassen.

Quelle: Pensionskassenstatistik

Der Eintritt in die obligatorische Versicherung erfolgt mit dem Antritt eines ArbeitsverhĂ€ltnisses, frĂŒhestens jedoch nach Vollendung des 17. Lebensjahres. Allerdings wird hier nur der Versicherungsschutz bei Todesfall und InvaliditĂ€t geleistet. BeitrĂ€ge mĂŒssen Sie ab dem Alter von 25 Jahren zahlen. Hier beginnt auch das sogenannte Alterssparen der Sparversicherung. Die Beitragspflicht endet mit der Auflösung des ArbeitsverhĂ€ltnisses, bei der dauerhaften Unterschreitung des Mindestlohns, beim Eintritt ins Rentenalter (Frauen 64 Jahre, MĂ€nner 65 Jahre) sowie bei InvaliditĂ€t und Todesfall. SelbststĂ€ndigerwerbende können sich freiwillig einer Pensionkasse anschliessen.

Dritte SĂ€ule 3a und 3b – Die private Vorsorge

Die dritte SĂ€ule des Vorsorgesystems in der Schweiz ist die private Vorsorge. Sie ist seit 1972 in der Bundesverfassung verankert und soll die EinkommenslĂŒcken aus der ersten und zweiten SĂ€ule schliessen. Die private Vorsorge unterteilt sich dabei in die gebundene Vorsorge (SĂ€ule 3a) und die ungebundene Vorsorge (SĂ€ule 3b).

Rund 59 % der Schweizer erwerbstÀtigen Bevölkerung spart regelmÀssig in der dritten SÀule.

Quelle: Credit Suisse

Die gebundene Vorsorge 3a

Die gebundene Vorsorge ist vor allem durch ihre steuerlichen Vorteile interessant. Schliesslich kann in der SĂ€ule 3a im Jahr 2019 ein Maximalbetrag von CHF 6'826 von der Steuer abgezogen werden. BĂŒrger, die keiner Pensionskasse aus der zweiten SĂ€ule angehören, dĂŒrfen pro Jahr sogar CHF 34'128 abziehen. Zudem werden auf das angesparte Geld weder Vermögens- noch Einkommenssteuern erhoben.

Mit CHF 2'286 zahlen die Appenzeller am meisten in die SĂ€ule 3a ein.

Quelle: Credit Suisse

Der Bezug der Leistungen aus der SĂ€ule 3a steht fast allen Personen offen, die ĂŒber ein Erwerbseinkommen verfĂŒgen. Ausgenommen sind lediglich Verheiratete, die im Betrieb des Ehepartners mitarbeiten. Die Auszahlung aus der SĂ€ule 3a beginnt dabei frĂŒhestens fĂŒnf Jahre vor der Pensionierung. Einzahlungen können bis zur Vollendung des 69. Altersjahres (Frauen) beziehungsweise des 70. Altersjahres vorgenommen werden.

Die ungebundene Vorsorge 3b

Im Unterschied zur SĂ€ule 3a können mit der SĂ€ule 3b in der Einzahlphase keine Steuern gespart werden. Sie eignet sich eher fĂŒr den langfristigen und flexiblen Vermögensaufbau. Auszahlungen sind zudem steuerfrei. Die ungebundene Vorsorge 3b steht dabei allen BĂŒrgern offen. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind die finanzielle Absicherung von Hinterbliebenen oder bei eigener ErwerbsunfĂ€higkeit.

WĂ€hrend der steuerliche Vorteil der SĂ€ule 3b zunĂ€chst nur im Rahmen eines Versicherungsabzuges möglich ist, sind die Gelder aus der ungebundenen Vorsorge im Gegensatz zur SĂ€ule 3a jederzeit verfĂŒgbar. Auch eine Auflösung des Vertrages ist in der SĂ€ule 3b grundsĂ€tzlich möglich. Jedoch muss der Versicherte hier oft Verluste in Kauf nehmen. Typische Produkte aus der ungebundenen Vorsorge 3b sind unter anderem Banksparkonten, Lebens- und Leibrentenversicherungen, Vermögensanlagen, Vermögensverwaltung sowie Wohneigentum.

Die folgende Tabelle zeigt weitere Gemeinsamkeiten und Unterschiede der SĂ€ulen 3a und 3b:

 SĂ€ule 3aSĂ€ule 3b
Bezugsberechtigte PersonenErwerbstĂ€tige mit Wohnsitz in der SchweizJeder BĂŒrger
EinsatzzweckAltersvorsorgeFrei wÀhlbar
BeitrĂ€geMaximalabzug 2019 fĂŒr ErwerbstĂ€tige, die einer Pensionskasse angehören:
CHF 6'826

Maximalabzug 2019 fĂŒr ErwerbstĂ€tige, die keiner Pensionskasse angehören:
CHF 34'128 beziehungsweise 20 Prozent des Erwerbseinkommens
Beitragshöhe und Zahlweise frei wÀhlbar
SteuernEinzahlungen vom steuerbaren Einkommen abzugsfĂ€hig, Steuervorteile (vom Einkommen getrennt) bei der Auszahlung Keine SteuerabzĂŒge fĂŒr die Einzahlungen, gespartes Kapital steuerpflichtig, keine Steuern auf Auszahlungen fĂ€llig
Laufzeit und BezugBezug frĂŒhestens fĂŒnf Jahre vor und spĂ€testens fĂŒnf Jahre nach Eintritt ins ordentliche Rentenalter (Frauen 64 Jahre, MĂ€nner 65 Jahre) Frei wĂ€hlbar
Vorbezug möglichBei Finanzierung von selbstgenutztem Wohneigentum, Bezug von Invalidenrente, Einkauf in Pensionskasse, Aufnahme von selbststÀndiger ErwerbstÀtigkeit, Auswanderung, Todesfall Jederzeit
BegĂŒnstigteIm Alter und bei InvaliditĂ€t:
Versicherter

Im Todesfall:
Ehepartner, Kinder, Eltern, Geschwister sowie gesetzliche Erben
Frei wÀhlbar
ProdukteBank:
Vorsorgekonto 3a, Wertschriftenkonto 3a, KapitalgeschĂŒtzte Indexprodukte 3a

Versicherung:
Vorsorgepolice 3a, fondsgebundene Vorsorgepolice 3a
Bank:
Sparkonto, Aktien, Anlagefonds, Struktur Produkte

Versicherung:
Lebensversicherung (kapitalbildend und fondsgebunden), Sparversicherung, Risikoversicherung

Sonstiges:
Erwerb von Wohneigentum, Beteiligungen

Kassensturz prĂŒft die SĂ€ule 3a

Das Konsumentenmagazin Kassensturz zeigt, dass sich die SĂ€ule 3a fĂŒr alle ErwerbstĂ€tigen gleich doppelt lohnt: einerseits als Altersvorsorge, zum anderen zum Steuern sparen. Ein Problem bei der Geldanlage sind jedoch die historisch niedrigen Zinsen. Verbraucher sollten daher verschiedene Angebote genau prĂŒfen.

Die SĂ€ule 3a lĂ€sst sich in der Regel problemlos auflösen, da der Wechsel in ein anderes Konto meist gebĂŒhrenfrei und unkompliziert ist. Zusammen mit dem Finanzvergleichsdienst Moneyland.ch zeigte Kassensturz, wie viel die Zinsunterschiede in den letzten zehn Jahren ausmachten. Konsumenten, die in diesem Zeitraum den maximal möglichen Sparbetrag einbezahlt haben, erhielten ZinsertrĂ€ge zwischen CHF 2'689.- und CHF 4'559.-. Das bedeutet einen Unterschied von fast CHF 2'000.- bei der Auszahlung.

Höhere Renditen seien laut den Experten zweifelsohne mit 3a-Fonds möglich. Hier konnten sich Sparer der SĂ€ule 3a zwischen CHF 7'208.- und CHF 16'705.- auszahlen lassen. DafĂŒr haben Fonds ein deutlich grösseres Verlustrisiko als Sparkonten, so das Fazit des Konsumentenmagazins.

Eine sorgenfreie Zukunft geniessen

mit einer Lebensversicherung können Sie optimal fĂŒr Ihren Ruhestand vorsorgen

Die gÀngigsten Formen der Lebensversicherung

Bei der Planung Ihrer Altersvorsorge stehen Ihnen drei Hauptgruppen von Lebensversicherungen zur Auswahl:

  • die reinen Risikoversicherungen mit garantierten Leistungen bei Tod oder InvaliditĂ€t,
  • die vermögensbildenden Versicherungen mit zusĂ€tzlichen Zielen fĂŒr planmĂ€ssiges Sparen sowie
  • die fondsgebundenen Lebensversicherungen.

Nachfolgend haben wir die wichtigen Versicherungen fĂŒr Sie aufgelistet.

Die kapitalbildende Lebensversicherung zĂ€hlt in der Schweiz zu den gebrĂ€uchlichsten Formen der Altersvorsorge. Sie kombiniert den Todesfallschutz mit einem Sparvertrag. Als Versicherter zahlen Sie monatliche BeitrĂ€ge in den Versicherungsvertrag. Bei Vertragsende wird Ihnen das angesparte Kapital mitsamt aller erwirtschafteten ÜberschĂŒsse ausgezahlt. Im Falle Ihres Todes erhalten freilich Ihre Hinterbliebenen den vereinbarten Betrag. Die kapitalbildende Lebensversicherung unterteilt sich in konventionelle und fondsgebundene Policen.

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Was ist bei der Auszahlung einer Lebens­versicherung zu beachten?

Wie die Auszahlung Ihrer Altersvorsorge aus der SĂ€ule 3a und 3b ablĂ€uft, hĂ€ngt vor allem von der Versicherungsform ab, die Sie gewĂ€hlt haben. Bei kapitalbildenden Lebensversicherungen wird Ihnen beziehungsweise Ihren Hinterbliebenen nach Vertragsablauf oder im Todesfall die vereinbarte Summe mitsamt der erwirtschafteten ÜberschĂŒsse ausgezahlt.

Bei einer Risikoversicherung erfolgt die Auszahlung dagegen nur, wenn der versicherte Schadensfall auch eintritt. Das können beispielsweise der Todesfall oder die ErwerbsunfĂ€higkeit sein. Je nach Versicherung erhalten Sie oder Ihre Angehörigen entweder eine Einmalzahlung oder regelmĂ€ssige Zahlungen ĂŒber einen vereinbarten Zeitraum. Bei Leibrenten erfolgt die Auszahlung ĂŒber eine bestimmte Zeit oder gar bis an das Lebensende des Versicherten.

Welche Steuern werden bei der Auszahlung der Lebens­versicherung erhoben?

In der Regel gilt, dass bei einer einmaligen Auszahlung aus der SĂ€ule 3a mehr Steuern erhoben werden als bei einer gestaffelten Zahlung. Die Gelder werden getrennt vom sonstigen Einkommen betrachtet. Sie mĂŒssen daher die Auszahlungen Ihrer Lebensversicherung gesondert in der SteuererklĂ€rung angeben. Auszahlungen aus der SĂ€ule 3b werden gar nicht besteuert. Hier muss der RĂŒckkaufswert der Police jedoch als Vermögen in der SteuererklĂ€rung deklariert werden.

Auf Einmaleinlagen wird die sogenannte Stempelsteuer erhoben. Sie betrĂ€gt 2,5 Prozent auf das einmalig eingezahlte Kapital. DafĂŒr fĂ€llt hier keine Einkommenssteuer an. Die Vermögenssteuer wird nur auf den RĂŒckkaufswert, nicht auf das eigentliche Kapital erhoben. Nutzen Sie Ihre Lebensversicherung in der SĂ€ule 3a zur Finanzierung von Wohneigentum, zahlen Sie bei der Auszahlung hierauf Kapitalauszahlungssteuer. Auch hier gilt: Verteilen Sie die Auszahlung der Lebensversicherung auf mehrere Jahre, sparen Sie Steuern.

Bekannte Anbieter der Lebens­versicherung in der Schweiz

Sie wollen sich und Ihre Familie gegen die Risiken eines Todesfalls oder einer ErwerbsunfĂ€higkeit absichern? Oder möchten Sie lieber gezielt Kapital fĂŒr Ihre Altersvorsorge aufbauen? Vielleicht denken Sie auch an den Kauf eines Eigenheims und möchten Ihre Hypothek, beziehungsweise deren Amortisation versichern.

Im Bereich der Lebensversicherungen gibt es unzĂ€hlige Versicherungsanbieter und -produkte. WĂ€hlen Sie daher nicht das erstbeste Versicherungsangebot, sondern vergleichen Sie die Leistungen und PrĂ€mien genau. Wir geben Ihnen an dieser Stelle einen Überblick ĂŒber die bekanntesten Versicherer und zeigen Ihnen, welche Produkte diese jeweils fĂŒr Sie im Angebot haben.

Lebensversicherung kĂŒndigen: Das sind Ihre Alternativen

In Zeiten eines finanziellen Engpasses kann es zunĂ€chst verlockend erscheinen, die eigene Lebensversicherung zu kĂŒndigen und sich somit den aktuellen RĂŒckkaufswert zu sichern sowie die monatlichen PrĂ€mien zu sparen. Dennoch sollten Sie es vermeiden, Ihre Versicherung aus der SĂ€ule 3a und 3b zu kĂŒndigen. Denn dabei drohen Ihnen hohe finanzielle Verluste. PrĂŒfen Sie daher alle Varianten: Die Lebensversicherung

  • fortfĂŒhren,
  • beitragsfrei setzen,
  • verkaufen oder
  • kĂŒndigen.

Das bringt der Verkauf einer Lebensversicherung

Die Lebensversicherung aus den SĂ€ulen 3a und 3b zu kĂŒndigen, ist in der Schweiz oft keine gute Idee. Auch wenn Sie mit der Rendite nicht zufrieden sind oder kurzfristig Geld benötigen, sind die Folgen einer KĂŒndigung oft wenig vorteilhaft. Denn der RĂŒckkaufswert Ihrer Lebensversicherung geht in den ersten Vertragsjahren gegen Null, sodass Sie weit weniger als die bereits gezahlten PrĂ€mien zurĂŒckerhalten. Denn die PrĂ€mien der ersten Jahre fliessen in die Abschlussprovisionen der Versicherer.

Eine KĂŒndigung der Lebensversicherung ist also nur dann sinnvoll, wenn der RĂŒckkaufswert bei der Auszahlung bereits ĂŒber den geleisteten Einzahlungen liegt. Im Internet finden sich mehrere Portale, mit denen Sie den RĂŒckkaufswert Ihrer Lebensversicherung online berechnen können. Liegt der RĂŒckkaufswert Ihrer Altersvorsorge aus der SĂ€ule 3a oder 3b darunter, empfiehlt sich die KĂŒndigung nur, wenn Sie eine Anlageform finden, die Ihnen mehr Rendite garantiert als Ihre Lebensversicherung und Sie bei den Steuern Ă€hnlich begĂŒnstigt.

Ist es möglich, die Lebensversicherung zu verkaufen?

WĂ€hrend es in Deutschland durchaus möglich ist, seine Lebensversicherung zu verkaufen oder zu beleihen, ist dies in der Schweiz nicht der Fall. Auch deswegen sollte die KĂŒndigung der Lebensversicherung gut durchdacht sein. Schliesslich ist der Abschluss einer neuen Police nicht immer gewĂ€hrleistet. Je Ă€lter Sie sind, desto teurer wird die Versicherung und desto grösser ist die Gefahr, aufgrund gesundheitlicher Risiken vom Versicherer abgelehnt zu werden.

Wenn Sie dringend finanzielle Entlastung benötigen, können Sie Ihre Lebensversicherung fĂŒr eine gewisse Zeit beitragsfrei stellen. So sparen Sie die monatlichen PrĂ€mien. Studieren Sie vorab jedoch genau die Versicherungsbedingungen Ihres Anbieters, ob diese Option vertraglich verankert ist. Mit einem Vergleich finden Sie die Tarife, die Ihnen grösstmögliche FlexibilitĂ€t geben. Ausserdem hilft die kostenlose Beratung eines unabhĂ€ngigen Versicherungsexperten, die richtige Wahl zu treffen.

HĂ€ufig gestellte Fragen (FAQ)

Sie möchten sich genauer zu Einzelheiten der Lebensversicherung in der Schweiz informieren, beispielsweise ĂŒber die Vorteile, Funktionsweise oder steuerliche Aspekte? Unser FAQ-Bereich hilft Ihnen. Finden Sie auf Ihre Frage keine Antwort, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Gerne vermitteln wir Sie an einen ausgewĂ€hlten Versicherungsexperten oder erstellen Ihnen kostenlos eine Offerte.

Eine Lebensversicherung ist eine Möglichkeit, Risikoschutz und Altersvorsorge miteinander zu kombinieren. Sie können verschiedene RisikofĂ€lle wie den Todesfall oder die ErwerbsunfĂ€higkeit absichern und Ihrer Familie damit finanzielle Sorgen ersparen. Zudem bauen Sie ein Polster fĂŒr das Alter auf und schliessen damit die VorsorgungslĂŒcken aus der ersten und zweiten SĂ€ule der Schweizer Altersvorsorge. Ihnen stehen dabei zahlreiche Formen der Lebensversicherung fĂŒr jede persönliche Situation offen. Allen gemeinsam sind neben dem Versicherungsschutz die steuerlichen Vorteile.

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